Weinberge aus dem 16 Jahrhundert

Bemerkenswert ist der uralte Jestädter Weinberg, vermutlich einer von denen, auf die sich Otto III. 994 in der Urkunde über die Schenkung des Gutes Eschwege an seine Schwester Sophie bezieht. Auf dem dortigen Dolomit-, Gips- und Sandboden wächst eine seltene Flora. Das Gebiet, etwa 67 Hektar groß, wurde erstmals 1921, erneut 1978 unter Naturschutz gestellt: „aus floristischen, geologischen, faunistischen Gründen - besonders zur Erhaltung der Vogelwelt und wegen der Vielfalt der Biotope".