. .

Historisch

Eine Stätte des Friedens. von Heinrich Hogelucht

Eine Stätte des Friedens.
An der Kreissstrasse Jestädt- Motzenrode, zwischen der Pletsch- und Pochmühle, liegt am rechten Waldrand, unter dem früher sogenannten Judenköpfchen, in der Stille des Mühlbachtales der israelische Friedhof. Er ist einer der ältesten jüdischen Begräbnisstätten in Hessen. Angelegt wurde er wahrscheinlich schon vor Beginn des 16. Jahrhunderts. Der Grund und Boden gehörte ursprünglich dem ortsansässigem Adel. Je nach Erfordernis kauften die Juden Grund und Boden für eine...
mehr >>

Der geschichtliche Überblick

Jestädt ist mit einer nachweislichen Ersterwähnung aus dem Jahr 876 eine der ältesten Siedlungen des Altkreises Eschwege. 1324 wurde der Ort unter der Bezeichnung „Gestede“, im Jahr 1414 als „Jestade“ urkundlich erwähnt. Bis zum Jahr 1408 gehörte der Ort den Grafen von Eberstein, 1414 wurde Jestädt der Familie von Boyneburg-Honstein als Lehen der Herzöge von Braunschweig übergeben. Die erlangten für die Region als Herren eines dort eingerichteten Gerichtssitzes, dem auch auch die benachbarten...
mehr >>