Sehenswürdigkeiten
Rundanger
Kreisrund ummauerter Angerplatz im ursprünglichen Ortskern mit dem erhaltenen Sockel eines Gerichtstisches. Als Zeugnis des ehemaligen Gerichtes Jestädt ist der Anger aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen zu schützen.mehr >>
Weinberge aus dem 16 Jahrhundert
Bemerkenswert ist der uralte Jestädter Weinberg, vermutlich einer von denen, auf die sich Otto III. 994 in der Urkunde über die Schenkung des Gutes Eschwege an seine Schwester Sophie bezieht. Auf dem dortigen Dolomit-, Gips- und Sandboden wächst eine seltene Flora. Das Gebiet, etwa 67 Hektar groß, wurde erstmals 1921, erneut 1978 unter Naturschutz gestellt: „aus floristischen, geologischen, faunistischen Gründen - besonders zur Erhaltung der Vogelwelt und wegen der Vielfalt der Biotope".mehr >>
Judenfriedhof aus dem 17 Jahrhundert
Der jüdische Friedhog des Ortes befindet sich zwischen der Poch- und Pletchmühle im nördlich von Jestädt verlaufenen Mühlbachtal. Er gehört zu den ältesten jüdischen Begräbnisstätten in Hessen. Von den ca. 150 Grabsteinen dadiert der älteste aus dem Jahr 1645, der jüngste von 1855.mehr >>
Ältestes Fachwerkhaus der Region
In 1586 in kompletter Ständer- u.Rähmbauweise mit Wilden Mann gebaut. In 2000-2002 im Rahmen der Dorferneuerung umfangreich saniert!mehr >>
Schloss Jestädt in 1559 / 62 erbaut
Schloß Jestädt geht auf eine Talburg zur Sicherung einer Furt durch die Werra zurück und wurde - auf noch vorhandenen Fundamenten von 1250 – in den Jahren 1559 - 62 erbaut. Im 30-jährigen Krieg geplündert und zerstört, wieder aufgebaut und anschließend mehrfach baulich verändert, präsentiert es sich heute - nach Restaurierung - als dreiflügelige Schlossanlage und familienfreundliches Feriendomizil, das insbesondere sportlich aktive Menschen anspricht, die die herrliche Umgebung des Werratals,...mehr >>
Burg Fürstenstein
Die Burg Fürstenstein ist eine spätmittelalterliche Höhenburg. Sie war im Jahre 1264 bereits vorhanden, urkundliche Erwähnung erst 1327. Die Landgrafen von Hessen besetzten die Burg mit Amtleuten oder verpfändeten sie an den Adel der näheren Umgebung. Seit 1436 saß die Ritterfamilie von Diede auf dem Fürstenstein. Das Wappen der Diede zu Fürstenstein besteht aus einem viergeteilten Schild in Schwarz und Weiß und einem hohen kugeligen Hut mit Federn. Mit Wilhelm Christoph von Diede zu Fürstenstei...mehr >>
mittelalterliche Dorfkirche, 1588 und 1599 erneuert; Chorturm aus 1890
In der kleinen Jestädter Kirche mit ihrem sehr alten Chor wurden früher verstorbene Mitglieder der Familie von Boyneburg-Honstein beigesetzt. Sie ließ 1588 bis 1591 das Gotteshaus ausbauen und instand setzen. Eine Christusstatue aus der Renaissance wurde vermutlich von einem Mitglied der Familie von Boyneburg-Honstein während der kalvinistischen Bilderstürmerei von 1606 bis 1608 vor der Vernichtung bewahrt und hat nach der letzten Renovierung der Kirche ihren alten Platz eingenommen.mehr >>


